“orosiciliano”
Erleben Sie den authentischen Geschmack Siziliens mit jedem Tropfen unseres Olivenöls. Unser Olivenöl ist perfekt, um Ihre kulinarischen Kreationen zu verfeinern und ein Beweis für das Erbe und die Leidenschaft der sizilianischen Landwirtschaft.
Olivenöl
Unser Olivenölunternehmen liegt im Herzen Siziliens und hat sich der Herstellung des feinsten nativen Olivenöls extra verschrieben. Unsere Oliven werden von Hand aus den üppigen Hainen Siziliens gepflückt, sodass nur die hochwertigsten Früchte ausgewählt werden. Durch traditionelle Methoden in Kombination mit moderner Technologie produzieren wir Olivenöl, das die reichen Aromen und Düfte des Mittelmeers einfängt.
Entdecken Sie die Essenz Siziliens mit unserem Premium-Olivenöl
Geschichte
Kleiner geschichtlicher Abriss
Der Olivenbaum wurde höchstwahrscheinlich von den Phöniziern nach Sizilien gebracht. Während ihren Streifzügen nach Griechenland und den Ägäisinseln im XVI Jahrhundert v. Chr. haben sie den Olivenanbau in Kleinasien, Ägypten und Libyen eingeführt, von wo aus der Baum, gemäss Berichten von Diodorus Siculus über die phönizisch-karthagischen Siedlungen von Akragas, zwischen dem IV und VIII Jh. v. Chr. den Weg nach Sizilien fand.
Der nachfolgende Olivenanbau auf Sizilien und in Kalabrien ist auf die hellenische Kultur zurückzuführen, die zwischen dem IV und V Jh. v. Chr. in Grossgriechenland (magna grecia: Städte und Regionen Süditaliens) ihre Hochblüte hatte.
Erste Überlieferungen über den Olivenanbau auf Sizilien gehen auf den Mythos des Aristeus zurück, eine Bauern- und Hirtengottheit, die von den alteingesessenen sikelischen Völkern nicht zuletzt wegen der Kenntnisse über die Erntetechnik und der frühen Methoden der Olivenölextraktion verehrt wurde (Cicero, Plinius, Diodorus Siculus). Aristeus’ Ursprung ist umstritten. Einige sagen ihm einen phönizischen Ursprung nach, während andere ihn den Griechen zuschreiben (möglicherweise als Sohn Apollos), obwohl zwischen dem Aufkommen dieser beiden Kulturen acht Jahrhunderte liegen.
Später, während der römischen Herrschaft, fand der Olivenbaum auf Sizilien sowie in allen kolonisierten Gebieten des Mittelmeerraums seine weiteste Verbreitung (Plinius). Das Interesse der Römer am Olivenanbau lag in den mannigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten seiner Erzeugnisse (Salben, Brennholz, Brennöl usw.) und wurde wegen seiner agronomischen Vorzüge und seiner Anpassungsfähigkeit als “[olea] prima omnium arborum” bezeichnet (Columella). Mit dem Niedergang des römischen Reiches und dem Beginn der arabischen Herrschaft wurde der Olivenanbau zum Vorteil von anderen Spezies, insbesondere Zitrusfrüchte, vernachlässigt.
Um das Jahr 1000 mit der normannischen Herrschaft und später während des Mittelalters erfolgte ein Wiederanbau des Olivenbaums mit einem bemerkenswerten Aufschwung des Ölhandels. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden die angebauten Pflanzen auf ca. 17 Millionen auf 200 Hektar Land in Mischkulturen und auf 70 Hektar in spezialisierten Monokulturen geschätzt.
Seither wurde wegen der vielen Synonyme, mit denen in den sizilianischen Provinzen und angrenzenden Gemeinden die verschiedenen Sorten benannt werden, viel Verwirrung gestiftet. Nicht zuletzt aus der Gewohnheit, die Benennung mit den Eigenschaften der Frucht zu verbinden (“Nocellara”, “Biancolilla”, “Oglialora”, usw.). Interessant ist auch, dass von den Sorten aus dem frühen 20 Jh. keine Spuren mehr vorhanden sind (“Alloro”, Olivo di Francia”, Sanfrancescana”, usw.).
(aus dem Italienischen; Quelle: Vincenzo Zerilli, Universität Palermo)

Gesundheit
Olivenöl ist gesund und wirkt entzündungshemmend
Der leicht prickelnde Geschmack, der beim Genuss einer mit Extra Vergine Olivenöl angerichteten Speise im Hals wahrgenommen wird, ist gesund. Es handelt sich dabei um eine bis vor kurzem unbekannte natürliche Substanz mit entzündungshemmender Wirkung, die der goldblonden Würze zusätzliche Güte verleiht. Es ist das Oleocanthal, das gemäss Gary Beauchamp und Paul Breslin (Monell Chemical Senses Center, Philadelphia) die gleiche Wirkung des nicht steroidalen Medikaments Ibuprofen hat.
Nach einem in der Zeitschrift Nature publizierten Bericht könnte diese Verbindung der Ursprung der wohltuenden Wirkung des Olivenöls sein und die regelmässige Einnahme könnte, wie beim Ibuprofen, langfristig eine Krebs hemmende Wirkung haben.
Die Entdeckung des Oleocanthals erfolgte eher zufällig. Während eines molekulargastronomischen Meetings auf Sizilien entdeckte der Forscher Beauchamp beim Kosten von Speisen, die mit frisch gepresstem Extra Vergine Olivenöl angemacht waren, dass dieses bei ihm das gleiche Gefühl wie bei der Einnahme von Ibuprophen hinterliess. Durch diese verblüffende Ähnlichkeit animiert – oft verbergen wahrnehmbare Ähnlichkeiten zweier Substanzen ähnliche chemische Eigenschaften – hat Beauchamp mit der Suche nach dieser leicht scharfen und prickelnden Substanz begonnen. Dabei ist Beauchamp auf eine bisher unbekannte Verbindung gestossen, die er Oleocanthal benannt hat. Der Name weist darauf hin, dass es sich um ein Aldehyd (al) handelt, die ihren Ursprung im Olivenöl hat (oleo) und einen leicht scharf prickelnden Geschmack vermittelt (canth).
Um wirklich sicher zu sein, dass das Oleocanthal für diesen scharf-prickelnden Geschmack verantwortlich ist, haben Beauchamp und Breslin verschiedene Oelsorten analyisiert und dabei festgestellt, dass eine höhere Konzentration Oleocanthal einen schärferen Geschmack zur Folge hatte. Mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden haben die beiden Forscher im Labor die synthetische Form des Moleküls rekonstruiert und dabei festgestellt, dass die Eigenschaften mit jenen der natürlichen Substanz identisch waren. Um schliesslich alle Zweifel aus der Welt zu schaffen, hat Beauchamp die entzündungs- und schmerzhemmenden Eigenschaften eingehender getestet und dabei festgestellt, dass wie beim Ibuprofen die COX-1 und COX-2 Enzyme gehemmt wurden.
Es besteht offenbar kein Zweifel, dass das Oleocanthal seinerseits ein Schmerzmittel ist und es nun darauf ankommt, seinem Wirkungsmechanismus auf den Grund zu gehen.
Die Mittelmeerkost (dieta mediterranea), bei der das Olivenöl eine zentrale Rolle spielt, ist seit langem für seine wohltuende und gesunde Wirkung bekannt. Sie verringert das Infarkt- und das Iktusrisiko sowie das Risiko einiger Krebs- und Demenzformen. Ähnliche Wirkungen werden gemäss Breslin bei einer längeren Einnahme von NSAIDs Wirksotffen wie Aspirin und Ibuprofen festgestellt. Breslin zieht daraus folgenden Schluss: „Nun, da wir über die Existenz des Oleocanthals und über seine entzündungshemmenden Eigenschaften Bescheid wissen, erscheint es plausibel, dass das Molekül in Speisen, bei der das Olivenöl andere Fette ersetzt, eine wichtige kausale Rolle spielt“.
(Quelle: ANSA, Rom, 31. August 2006)